Für unsere Rechte.
Seit 1994.

Für unsere Rechte.
Seit 1994.

Die Geschichte des Vereins

Das Zurich Pride Festival (ZHPF), vormals bis 2009 «CSD (Christopher Street Day) Zürich», wird seit 1994 von Menschen in ehrenamtlicher Tätigkeit als jährlicher Anlass organisiert. Während zwei Wochen bietet das ZHPF – in Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen LGBTIQ- (engl.: lesbian, gay, bisexual, transgender, inter, queer) Vereinen und Gruppierungen – eine vielfältige Palette an Veranstaltungen zu einem jährlich wechselnden Motto. Die zweite Woche endet jeweils mit dem Zurich Pride Festival. Als Höhepunkt des zweitägigen Zurich Pride Wochenendes gilt der friedliche, politische Demonstrationsumzug am Samstagnachmittag durch die Zürcher Innenstadt.

Das Zurich Pride Festival gilt als der grösste LGBTIQ Anlass der Schweiz.

Tritt auch Du
für deine Rechte ein!

Mit deinem Engagement und deiner Mitgliedschaft in einem LGBTIQ-Verein unterstützt du nachhaltig die Community in der Schweiz. Sei auch du ein Teil unserer aktiven Bewegung, die sich für deine Anliegen in Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport einsetzt. Als Privatperson kannst du bereits ab 30 Franken jährlich Mitglied werden und über die Zukunft des Vereins mitbestimmen.

2018

2019

«Strong in diversity»

Unter dem Motto „Strong in Diversity“ feierte die Zurich Pride 2019 ihr 25 Jahre Jubiläum und zugleich 50 Jahre Stonewall, der Ursprung der LGBTIQ (engl.: lesbian, gay, bisexual, transgender, inter, queer) Bewegung. Zum ersten Mal auf dem Sechseläutenplatz und in der Stadthausanlage (hinter dem Bürkliplatz).

Zum 50 Jahre Jubiläum unserer Pride-Bewegung haben wir mit unserem Motto „Strong in Diversity“ das bisher Erreichte gefeiert und an unsere Anfänge erinnert: Wir alle stehen heute auf den Schultern von mutigen Vorkämpfer_innen und Unterstützer_innen, die unermüdlich für unsere Rechte eingestanden sind.

Die Pride in Zürich feierte 2019 zudem ihr 25-jähriges Jubiläum. Angefangen als Protestaktion gegen die Homosexuellenregister fanden 1978 und 1982 die ersten beiden CSD statt. 1982 bis 1989 gab es weitere CSD, welche stark geprägt waren vom Kampf gegen AIDS und in Erinnerung an daran verstorbene Freund_innen. Seit 1994 findet nun jedes Jahr ein CSD in Zürich statt, der organisierende Verein hat sich nach der EuroPride im Jahr 2009 zum Zurich Pride Festival umbenannt.

2018

2018

«Same Love – Same Rights»

“Same Love – Same Rights” soll darauf aufmerksam machen, dass homosexuell liebende Menschen in der Schweiz noch immer nicht die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben, wie Heterosexuelle. Aktuell anerkennen 25 Länder (darunter 17 aus Europa) die Ehe für homosexuelle Paare – Die Schweiz gehört noch immer nicht dazu. Wir fordern die Gesellschaft und die Politik dazu auf, endlich vorwärts zu machen und diese Ungleichbehandlung, die sich in keiner Weise rechtfertigen lässt, zu beseitigen. Das geltende Partnerschaftsgesetz kennt zur Ehe über 20 Unterschiede und ist kein Ersatz für die Ehe. Wir wollen mit den genau gleichen Rechten und Pflichten heiraten können, wie das unsere heterosexuellen Freunde und Freundinnen tun können. Wir fordern keine Sonderrechte und keine Bevorteilung: Wir fordern gleiche Rechte für alle – Wir fordern, dass gleiche Liebe gleiche Rechte erhält! 

2017

2017

«No Fear To Be You
Sicherheit für LGBT-Flüchtlinge»

Das Motto im Jahr 2017 lautete «No Fear To Be You – Sicherheit für LGBT-Flüchtlinge». Am Festival nahmen 37’000 Menschen, an der Parade am 10. Juni 2017 19’000 Personen teil.

2016

2016

«#TeamForLove»

Im Jahr 2016 stand die Zurich Pride unter dem Motto «#TeamForLove». Mit dieser Nachricht soll gezeigt werden, dass die Liebe zweier Menschen im Vordergrund steht – egal, welches Geschlecht die beiden haben. Die Botschaft wurde auch im Wahlkampf gegen die CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe, die neben der Abschaffung der Steuerungleichheit für Ehepaare auch die Ehe zwischen Mann und Frau in die Verfassung schreiben will, genutzt.

Das Zurich Pride Festival fand auf dem Kasernenareal und Zeughaushof vom 10. bis 11. Juni 2016 statt. Am 11. Juni 2016 war der grosse Demonstrationszug durch die Zürcher Innenstadt und die gesamte Zurich Pride Week mit Veranstaltungen rund ums Thema LGBT war vom 3. bis 12. Juni 2016.

2015

2015

«Gleichstellung ohne Grenzen»

Aufgrund der Rangierung der Schweiz im letzten Drittel der Rainbow-Map wollte man während der Veranstaltung Zurich Pride Festival 2015 thematisieren, dass es in der Schweiz hinsichtlich der gesetzlichen Grundlagen noch viel zu tun gäbe. Während der Pride Week wurden wiederum vielfältige Veranstaltungen zu Fachthemen und Kultur organisiert, und Gay Sport Zürich öffnete ihre Trainings für Interessierte. Die Credit Suisse stellte ihr LGBT-Ally Programm vor, der Film «Julia» feierte Schweizer Erstaufführung, das Büro für Gleichstellung der Stadt Zürich diskutierte das Thema «Prides zwischen Party und Politik», und ab der Podiumsdiskussion wurde die Förderung von lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen besprochen.

Vor dem Demonstrationsumzug sprachen Vertreter der nationalen LGBT-Dachorganisationen, die US-Botschafterin Suzan LeVine und Aline Trede zur Menge. Angeführt wurde der Demonstrationsumzug von Botschaftern aus elf Nationen.

Auf dem Kasernenareal und Zeughaushof wurde das Zurich Pride Festival gefeiert. Nebst den Reden von Daniel Jositsch und Rosmarie Qudranti sprach das US-Model Alex Minsky zu den Festivalbesuchenden. Ebenso war ein Auftritt von Snap! zu sehen, die Hits wie «Rythm is a Dancer» aufführten. Auch 2015 fand die offizielle Wonderworld Pride-Party im Club Xtra statt. Das Festival ging am Sonntag beim alljährlichen HAZ-Brunch, dem ökumenischen Gottesdienst in der Predigerkirche und dem Grill&Chill Rugby-Day der Zurich Rascals zu Ende.

2014

2014

«Jetzt erst Recht!»

2014 markierte das 20-Jahr-Jubiläum der CSDs in Zürich. Entsprechend kehrte das Zurich Pride Festival an die Wurzeln seiner Herkunft zurück und breitete sich über das Kasernenareal aus. Die Pride stand unter dem Motto «Jetzt erst Recht!» und prangerte unter anderem die zunehmende Gewalt an Homosexuellen in Osteuropa und Russland an. Am Freitagabend gab sich Conchita Wurst die Ehre, drei seiner Stücke zum Besten zu geben und überdies den «Conchita Wurst Unstoppable Award» aus der Hand von Moderator Kurt Aeschbacher in Empfang zu nehmen. Damit ehrte die Pride das mutige Auftreten des Künstlers am Eurovision Song Contest, der weltweit Interesse fand und die Akzeptanz für Transmenschen förderte.

Am Samstagmittag versammelten sich bei hochsommerlichem Wetter neben Interessensgruppierungen der LGBT-Gemeinde auch zahlreiche Familien auf dem Helvetiaplatz, um den Ansprachen der geladenen Politiker, Hans Fehr und Laurent Seydoux zuzuhören. Anschliessend zog ein fröhlicher Demonstrationsumzug von 12’000 Personen durch die Strassen Zürichs. Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, der Genfer Ständerat Robert Cramer und der Ausserrhoder Nationalrat Andrea Caroni hielten Reden.

Die offizielle Pride-Party fand im Club Xtra statt. Am Sonntagmorgen konnte man sich im Restaurant Zeughaus auf dem Kasernenareal mit dem alljährlichen HAZ-Frühstück verwöhnen.

2013

2013

«All Families Matter»

Im Jahr 2013 stand die Zurich Pride ganz im Zeichen der Familien. Mit dem Motto «All Families Matter!» (zu Deutsch: «alle Familien zählen gleich viel») wollten wir aufzeigen, dass Kinder keine konservativen Familienbilder, sondern liebende Eltern brauchen. Gleichzeitig sollte das Motto darauf hinweisen, dass das heute in der Schweiz noch gültige Adoptionsverbot für homosexuelle Paare völlig unsinnig und keineswegs im Sinne des Kindeswohls ist. Mit dem Dachverband Regenbogenfamilien hatte man den idealen politischen Partner, um diese Botschaft deutlich und mit stichfesten Fakten untermauert zu verbreiten. Während der Pride Week organisierte der Dachverband Regenbogenfamilien eine Fachtagung, an der hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt über das Thema Regenbogenfamilien referierten. Der Demonstrationsumzug wurde vom frisch gewählten Zürcher Polizeivorsteher Richard Wolff eröffnet. Weiter berichtete Mona Läuchli von ihrem Alltag in einer Regenbogenfamilie. Angeführt wurde der Demonstrationsumzug von Regenbogenfamilien und einem Bimmelzug, auf dem Kinder den zahlreichen Zuschauern vergnügt Süssigkeiten zuwarfen.

Bei sonnigem Wetter wurde anschliessend ausgelassen das Zurich Pride Festival auf dem Turbinenplatz gefeiert. Abgerundet wurde das Festival durch ein flammendes Plädoyer von Nationalrätin Chantal Galladé für sofortige Gleichstellung und einer engagierten Rede des Zürcher Gemeinderatspräsidenten (und damit höchsten Zürchers) und seit Jahrzehnten für LGBT Rechte kämpfenden Martin Abele.

2012

2012

«Welcome To Reality»

Eine hohe Auszeichnung für dieses politische Festival war der Auftritt der Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartement (EJPD) Frau Simonetta Sommaruga. Sie war als politische Rednerin auf der Hauptbühne aus dem Bundeshaus angereist.[7] Das Motto «Welcome to Reality» (zu Deutsch: «Willkommen in der Realität») soll aufwecken, aufzeigen und den Blick zu den heutigen Problemen lenken, denn es gibt noch in der Schweiz und dem Rest der Welt Diskriminierungen und Übergriffe auf Mitglieder der LGBTI-Community. Es geht sogar so weit, dass es manche Staaten die LGBTI Menschen wegsperren, foltern und hinrichten. Gemeinsam mit Queeramnesty Schweiz und der Uganderin Kasha J. Nabagesera wurde die Öffentlichkeit mit diesem Thema konfrontiert. Es war ein sehr sonniges und warmes Open Air auf dem Zürcher Turbinenplatz im Kreis 5. Die ca. 38’000 Gäste feierten friedlich die Künstler auf der Bühne, die in diesem Jahr neu ausgerichtet wurde. Ein Demonstrationsmarsch zog vom Helvetiaplatz via Bahnhofstrasse zum Werdmühleplatz.

2011

2011

«Live with The Difference –
Vivre avec la différence»

Die Thematik Anti-Diskriminierung und eine gesundheitsorientierten Ausrichtung des Festivals war Anlass zum Motto «live with the difference – vivre avec la différence» für die Zurich Pride-Session 2011. Es nahm sich dem von den Dachverbänden Pinkcross und LOS lancierten Kampf gegen die Diskriminierung an. Das Motto versteht sich als Aufforderung, die Unterschiede Anderer zu tolerieren und zu akzeptieren, aber auch mit dem eigenen Anderssein zu leben. Dabei bezieht sich dies nicht nur auf die sexuellen Ausrichtungen, sondern auf sämtliche Diversitäten in unserer Gesellschaft.

Mit den politischen Reden, der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, dem Zürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi, dem Ständerat Felix Gutzwiller und Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger konnte hochrangige politische Vertreter auf der Hauptbühne begrüsst werden. Die ca. 35’000 Besucher erlebten ein Festival, mit vielen Künstlern, einem Demonstrationsumzug durch die Zürcher Innenstadt und vielen Informationsständen.

2010

2010

«Do Ask – Do Tell»

Über vier Tage verteilt wurde 2010 ein kulturelles und politisches Programm geboten, in dem für mehr Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft geworben wurde. Auf dem Turbinenplatz fanden sich zahlreiche Informationsstände und die grosse Hauptbühne. Das anschliessende Seizareal beherbergte die Kulturbühne und weitere Stände von Organisationen und Institutionen. Am Samstag fand die Demonstration statt. Die Route startete bei der Hafenanlage Enge und führte um das Seebecken bis zur Bellerivestrasse. Unter dem Motto «Do Ask – Do Tell» forderte das Festivalkomitee zu mehr Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Gruppen innerhalb der Gesellschaft auf.

2009

2009

«Europride Zürich»

Der CSD wurde diesmal im Rahmen der Europride durchgeführt, die zum ersten Mal in der Schweiz stattfand. Knapp 50’000 Menschen nahmen an der grossen Parade teil und demonstrierten am 6. Juni für ihre Rechte «Your rights are my rights», rund 100.000 Menschen säumten den Strassenrand. Mit 24 Festwagen und 25 Vereinen war es die längste Parade, die es je in Zürich gab. Tausende Besucher liessen sich am zweitägigen Stadtfest von Zürich verzaubern. Über 50 mobile Sterne leuchteten über den Strassen des Festgeländes. Die Stadt Zürich wurde mit Regenbogenfahnen in der Innenstadt und auf Trams und Bussen geschmückt. die Besucher kamen aus der ganzen Schweiz, aus Europa und aus Übersee. Das Rahmenprogramm der Europride dauerte fünf Wochen. Insgesamt standen 218 Veranstaltungen auf dem Programm. Davon wurden 70 Filme gezeigt und 51 kulturelle Veranstaltungen, sowie 51 Partys fanden statt. Viele Veranstaltungen wie beispielsweise Pink Apple oder der Warme Mai waren ausverkauft. Am Sportwochenende kämpften mehr als 300 Athleten aus der ganzen Schweiz und Europa um Medaillen. Bei den politischen Diskussionen konnte eine ganze Bandbreite an Themen diskutiert werden, beispielsweise die Familiensituation von Lesben und Schwule, Soziale Vielfalt bis hin zum ersten Gay and Lesbian Economic Forum in der Schweiz.
Open Air Gelände Schiffbaustrasse

An der Europride fand das erste internationale Tanzturnier seit den Eurogames 2000 statt. Ebenso wurde eine Website zur Geschichte von Schwulen in der Schweiz aufgeschaltet. Es wurde zusätzlich ein zweitägiges Stadtfest mit drei Bühnen in der Mitte von Zürich durchgeführt.

Im Jahr der Europride wurde im November der Trägerverein Gay Pride – Christopher Street Day Zürich einer Rundumerneuerung unterzogen. Neben der Totalrevision der Statuten, erhielt der Verein auch einen neuen Namen, nämlich «Zurich Pride Festival». Auch das vorher bekannte Doppelpräsidium endete. Das Konzept für ein Festival in Zürich basiert auf den vergangenen CSD-Veranstaltungen kombiniert mit den Erfahrungen der Europride 2009.

2008

2008

«Offside & mittendrin»

Eine Woche nach dem CSD Zürich startet in der Schweiz und Österreich die Fussball-Europameisterschaft. Die Nähe zum grössten Sportfest, wurde von den Organisatoren des CSD als Chance und Herausforderung gesehen. Sie wollten aufmerksam machen, dass die Homosexualität im Fussball immer noch stark tabuisiert wurden. Als Symbol wurden zwei mit rosa Ballonen geschmückte Fussballtore durch die Stadt gezogen. Wie bereits in den Jahren zuvor, konnte die Teilnehmerzahl am Demonstrationsumzug gesteigert werden.

2007

2007

«Bekenne Dich!»

Der CSD von 2007 forderte die Lesben und die Schwulen dazu auf, sich zu ihrer sexuellen Ausrichtung zu bekennen und damit die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Lebensweise zu fördern. Als Redner wurde der Klaus Wowereit (Regierende Bürgermeister von Berlin) eingeladen, der mit seinem öffentlichen Bekenntnis vor seiner Wahl zu einer Vorbildfunktion werden könnte. Zusätzlich wurde am CSD die Schliessung von Darkrooms durch die Stadt Zürich kritisiert. Als Symbol wurde mit einem schwarzen Sarg das Zürcher Nachtleben zu Grabe getragen.

2006

2006

«Akzeptanz macht Schule»

Ein Motto, das in erster Linie Schulen und die Politik dazu auffordert, Homosexualität in der Schule zu enttabuisieren, das Thema in die Lehrmittel aufzunehmen und gleichgeschlechtliche Lehrkräfte voll zu akzeptieren. Aber auch Eltern werden dazu ermutigt, der Homosexualität der Tochter oder des Sohnes wertfrei zu begegnen. Der CSD Zürich führt einige Neuerungen ein: Neben zwei politischen Reden wurde mit Patrick Frey ein Bühnenkünstler eingeladen, seine persönliche Sicht darzulegen. Die Parade war die grösste bisher in der Geschichte des CSD Zürich. Am Abend gab es noch eine eigene CSD-Party.

2005

2005

«Go For yes!»

Das Motto dieses Festivals war «Go For yes!». Einen Tag vor der nationalen Abstimmung über das Partnerschaftsgesetz wurde vom CSD die Zustimmung gefordert. Auf dem Helvetiaplatz sprachen Nationalrätin Doris Leuthard (CVP) und SP-Regierungsrat Markus Notter. Am Umzug werden ungefähr 8’000 Leute gezählt und das Fest auf dem Turbinenplatz wurde von der schwedischen Gruppe Alcazar musikalisch unterstützt.

2004

2004

«Rights Now! – Lesben und Schwule weltweit»

Das Motte von 2004 lautete «Rights Now!». Erstmals fand der CSD Zürich schon Anfang Juni statt und trotz trüben Wetters kamen Tausende an den Umzug und zum anschliessenden Fest, das neu auf dem Turbinenplatz im Kreis 5 stattfand. Auf der Hauptbühne trat die britische Sängerin Samantha Fox auf. Zum ersten Mal wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, der ab diesem Zeitpunkt zum festen Rahmenprogramm des Festival wurde. Dieser wird von der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, von der römisch-katholischen Kirche im Kanton Zürich und ab 2009 auch von der christkatholischen Kirchgemeinde Zürich mitgetragen.

2003

2003

«landauf – stadtab»

Mit diesem CSD wurde darauf hingewiesen, dass es eine lesbisch-schwule Realität jenseits der Metropolen gibt. Man wollte auf Missstände in der Akzeptanz schwullebischer Lebensweise auf dem Land hinweisen, die in der Stadt längst ausgeräumt waren. Die Redner waren ein Kantonalparlamentarier aus ländlichen Gebieten. Gast auf der Hauptbühne war Tina Charles.

2002

2002

«We are family»

Im Jahr der Familie macht auch der CSD Zürich die Familie zum Motto. Es lautete «We are family». Thematisiert wurde einerseits die Familie, in der Lesben und Schwule aufgewachsen sind, andererseits die neuen, unkonventionellen Familien, in denen sie leben. Redner auf dem Helvetiaplatz war der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Auf der Hauptbühne trat das spanische Duo Baccara auf.

2001

2001

«Work together»

Das Motto des CSD Zürich von 2001 war «work together». Es sollte damit auf die Situation von Lesben und Schwulen am Arbeitsplatz aufmerksam gemacht werden. So wurde beispielsweise auf Diskriminierungen (Mobbing oder Nichtbeförderung) hingewiesen. Bekannter Redner auf dem Helvetiaplatz war der damalige Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger.[2] Auf der Hauptbühne hatte die Schweizer Sängerin Maja Brunner einen Auftritt.

2000

2000

«lesbisch-schwul-bi-national»

Die Situation gleichgeschlechtlicher Paare, in dem ein Partner ausländischer Nationalität ist, war im Jahr 2000 das Thema am CSD Zürich. Dabei wurde eine registrierte Partnerschaft gefordert, damit die Partnerin oder der Partner zu einer Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung in der Schweiz kommen kann. Das Kulturprogramm musste in letzter Minute vom Platzspitz auf das Zeughausareal verlegt werden. Dort trat u. a. Nella Martinetti auf.

1999

1999

«30 Jahre Stonewall – gleiche Rechte jetzt!»

Der CSD Zürich feierte den dreissigsten Jahrestag der Stonewall-Krawallen. Das Motto lautete «Gleiche Rechte jetzt!». Als Redner traten auf: die damalige Basler Nationalrätin Margrith von Felten und der FDP-Kantonsrat Hans-Peter Portmann. Auf der Hauptbühne des Platzspitz moderierte Valentino, der damalige Mr. Gay, ein Kulturprogramm, bei dem u. a. Tara LaTrash und weitere Zürcher Persönlichkeiten auftraten.

1994–1998

1994–1998

Der CSD Zürich wurde 1994 das erste Mal durchgeführt. Die Feste fanden teilweise hinter dem Landesmuseum, beim Theater Gessnerallee, auf dem Zeughausareal oder dem Turbinenplatz statt. Von dem zuerst einfachen Demonstrationszug und Festareal verwandelte sich der CSD mit den Jahren in ein Festival mit Rahmenprogramm. 1995 wurde der Verein CSD Zürich gegründet.