Zurich Pride Festival Geschichte

Von Anfang bis heute

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2016: „#TeamForLove“

Die Pride 2016 wird unter dem Zeichen der Liebe stehen. Angespornt von der erfolgreichen #lovewins Kampagne möchten auch wir in der Schweiz zeigen, dass es bei der LGBT Community letztendlich um die Liebe zweier Menschen geht. Diese wichtige Botschaft gewinnt angesichts der im Jahre 2016 voraussichtlich anstehenden Abstimmungen an enormer Bedeutung.

 

2015: „Gleichstellung ohne Grenzen – Equality without borders“

Aufgrund der Rangierung der Schweiz im letzten Drittel der Rainbow-Map wollte man während der Pride 2015 thematisieren, dass es in der Schweiz hinsichtlich der gesetzlichen Grundlagen noch viel zu tun gäbe. Während der Pride Week wurden wiederum vielfältige Veranstaltungen zu Fachthemen und Kultur organisiert, sowie öffnete Gay Sport Zürich ihre Trainings für Interessierte. Die Credit Suisse stellte ihr LGBT-Ally Programm vor, der Film «Julia» feierte Schweizer Erstaufführung, das Büro für Gleichstellung der Stadt Zürich diskutierte das Thema «Prides zwischen Party und Politik» und an der Podiumsdiskussion wurde die Förderung von Lesbischen, bisexuellen und queer Frauen besprochen.
Vor dem Demonstrationsumzug sprachen Vertreter der nationalen LGBT-Dachorganisationen, die US-Botschafterin Suzan LeVine und Aline Trede zur Menge. Angeführt wurde der Demonstrationsumzug von Botschaftern aus elf Nationen.
Wie im Jahr zuvor wurde wieder auf dem Kasernenareal und Zeughaushof gefeiert. Nebst den Reden von Daniel Jositsch und Rosmarie Qudranti sprach das US-Model Alex Minsky zu den Festival Besuchern. Der Auftritt von Snap!, die Hits wie «Rhythm Is a Dancer» performten, sorgte für Begeisterung. 2015 fand die offizielle Wonderworld Pride-Party ebenfalls im Club X-TRA statt. Das Festival ging am Sonntag beim alljährlichen HAZ-Brunch, dem ökumenischen Gottesdienst in der Predigerkirche und dem Grill&Chill Rugby-Day der Zurich Rascals zu Ende.

zhpf_mottologo_20142014: „Jetzt erst recht!“

Manch einer mag auf den Sommer 2014 zurückblicken und sich erinnern, dass dieser nicht mit hohen Temperaturen und viel Sonnenschein glänzte. Trotzdem geizte er nicht mit Highlights – unter anderem der bestbesuchten Pride ever! 2014 markierte das 20 Jahr Jubiläum der CSDs in Zürich. Entsprechend kehrte das Zurich Pride Festival an die Wurzeln seiner Herkunft zurück und breitete sich über das Kasernenareal aus.
Die Pride stand unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ und prangerte unter anderem die zunehmende Gewalt an Homosexuellen in Osteuropa und Russland an. Das Thema berührte viele Aussenstehende und zog grosse Solidarität auf sich. So gab sich am Freitagabend Conchita Wurst die Ehre, drei Songs zum Besten zu geben und gleichzeitig den „Conchita Wurst Unstoppable Award“ aus der Hand von Moderator Kurt Aeschbacher in Empfang zu nehmen. Damit ehrte die Pride das mutige Auftreten des Künstlers am Eurovision Song Contest, der weltweit Interesse fand und die Akzeptanz für Transmenschen förderte.
Am Samstagmittag versammelten  sich bei hochsommerlichen Konditionen neben Interessensgruppierungen der LGBT-Gemeinde auch erstaunlich zahlreiche Familien auf dem Helvetiaplatz und lauschten den feurigen Ansprachen der geladenen Politiker, Hans Fehr und Laurent Seydoux. Anschliessend zog ein fröhlicher Demonstrationsumzug von 12.000 Personen durch die Strassen Zürichs. Auf der Bahnhofstrasse angekommen gipfelte der Umzug in einem Volksfest: Tausende, die ihre Wochenendeinkäufe erledigten, liessen sich spontan von der ausgelassenen Stimmung mitreissen, liefen mit und zeigten so ihre Solidarität.
Das stimmige Ambiente setzte sich beim anschliessenden Fest auf dem Kasernenareal fort. Die Stadtpräsidentin Corine Mauch, der Genfer Ständerat Robert Cramer und der Glarner Nationalrat Andrea Caroni hielten emotionale Reden, dutzende Informationsstände fanden regen Zulauf und auch für den kleinen Hunger und grossen Durst stand ausreichend Auswahl zur Verfügung. Bis spät in den Abend hinein war das Areal dicht gedrängt und klang mit diversen Auftritten von Künstlern auf der Hauptbühne bei sternenklarem Himmel aus.
Anschliessend zog das Partyvolk noch weiter zur grossen offiziellen Pride-Party im Club X-TRA. Die, die am nächsten Morgen schon früh wieder auf den Beinen waren, konnten sich in der warmen Morgensonne im Quartiersaal auf dem Kasernenareal mit einem reichhaltigen Frühstück unter Freunden verwöhnen.

 

zhpf_mottologo_20132013: „All Families Matter“

Im Jahr 2013 stand die Zurich Pride ganz im Zeichen der Familien. Mit dem Motto «all families matter» (zu Deutsch: alle Familien zählen gleich viel) wollten wir aufzeigen, dass Kinder keine konservativen Familienbilder, sondern liebende Eltern brauchen. Gleichzeitig sollte das Motto aufzeigen, dass das heute in der Schweiz noch gültige Adoptionsverbot für homosexuelle Paare völlig unsinnig und keineswegs im Sinne des Kindeswohls ist. Mit dem Dachverband Regenbogenfamilien hatten wir den idealen politischen Partner, um diese Botschaft deutlich und mit stichfesten Fakten untermauert zu verbreiten. Während der Pride Week organisierte der Dachverband Regenbogenfamilien eine Fachtagung, an der hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt über das Thema Regenbogenfamilien referierten.
Der Demonstrationsumzug wurde vom frisch gewählten Polizeivorsteher Richard Wolff eröffnet. Weiter berichtete Mona Läuchli von ihrem Alltag in einer Regenbogenfamilie. Angeführt wurde der Demonstrationsumzug von Regenbogenfamilien und einem Bimmelzug, auf dem Kinder den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern vergnügt Süssigkeiten zuwarfen.
Bei sonnigem Wetter feierten anschliessend insgesamt rund 45’000 Leute ausgelassen das Zurich Pride Festival auf dem Turbinenplatz. Abgerundet wurde das Festival durch ein flammendes Plädoyer von Nationalrätin Chantal Galladé für sofortige Gleichstellung und einer engagierten Rede des Zürcher Gemeinderatspräsidenten (und damit höchsten Zürchers) und seit Jahrzehnten für LGBT Rechte kämpfenden Martin Abele.

zhpf_mottologo_20122012: „Welcome To Reality“

Eine hohe Auszeichnung für dieses politische Festival war der Auftritt der Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Polizei-  und Justizdepartements (EJPD) Frau Simonetta Sommaruga. Sie war als politische Rednerin auf der Hauptbühne aus dem Bundeshaus angereist. Das Motto «Welcome to Reality» (zu Deutsch: Willkommen in der Realität) sollte aufwecken und den Blick auf heutige Probleme lenken, denn in der Schweiz und dem Rest der Welt sind Diskriminierungen und Übergriffe auf Mitglieder der LGBTI- Community immer noch an der Tagesordnung. Es geht sogar soweit das es Staaten gibt, die LGBTI Menschen wegsperren, foltern und hinrichten. Gemeinsam mit Queeramnesty Schweiz und der Uganderin Kasha J. Nabagesera wurde die Öffentlichkeit mit diesem Thema konfrontiert.
Es war ein sehr sonniges und warmes Open Air auf dem Zürcher Turbinenplatz im Kreis 5. Die ca. 38’000 Gäste feierten friedlich die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne, die in diesem Jahr örtlich neu ausgerichtet wurde. Ein Demonstrationsumzug zog vom Helvetiaplatz via Bahnhofstrasse an staunenden und interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern vorbei zum Werdmühleplatz.

2011: „live with the difference – vivre avec la différence“

Die Thematik Anti-Diskriminierung und eine gesundheitsorientierte Ausrichtung des Festivals war Anlass zum Motto «live with the difference – vivre avec la différence» für die Zurich Pride- Session 2011. Es nahm sich dem von den Dachverbänden Pink Cross und LOS lancierten Kampf gegen die Diskriminierung an. Das Motto verstand sich als Aufforderung, die Unterschiede Anderer zu tolerieren und zu akzeptieren, aber auch mit dem eigenen Anderssein zu leben. Dabei bezog sich dies nicht nur auf die sexuellen Ausrichtungen, sondern auf sämtliche Diversitäten in unserer Gesellschaft.
Mit den politischen Rednern – der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, dem Zürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi, dem Ständerat Felix Gutzwiller und Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger – konnten hochrangige politische Vertreter auf der Hauptbühne begrüsst werden. Die ca. 35’000 Besucherinnen und Besucher erlebten ein Festival mit vielen Künstlerinnen und Künstlern aus der Community, einem Demonstrationsumzug durch die Zürcher Innenstadt und vielen Informationsständen.

2010: „Do Ask – Do Tell“

Über vier Tage verteilt wurde 2010 ein kulturelles und politisches Programm geboten, in dem für mehr Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft geworben wurde. Auf dem Turbinenplatz fanden sich zahlreiche Informationsstände und die grosse Hauptbühne. Das anschliessende Seiz-Areal beherbergte die Kulturbühne und weitere Stände von Organisationen und Institutionen. Am Samstag fand die Demonstration statt. Die Route startete bei der Hafenanlage Enge und führte um das Seebecken bis zur Bellerivestrasse. Unter dem Motto «Do Ask – Do Tell» forderte das Festivalkomitee zu mehr Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Gruppen innerhalb der Gesellschaft auf.

 

2009: „EuroPride Zürich ’09“

Der CSD wurde diesmal im Rahmen der EuroPride durchgeführt, die zum ersten Mal in der Schweiz stattfand. Knapp 50.000 Menschen nahmen an der grossen Parade teil und demonstrierten am 6. Juni für ihre Rechte: „Your rights are my rights“. Rund 100.000 Menschen säumten den Strassenrand. Mit 24 Trucks und 25 Vereinen war es die längste (CSD) Parade, die es je in Zürich gab. Tausende Besucher liessen sich am zweitägigen Stadtfest mit drei Bühnen im Herzen von Zürich verzaubern. Über 50 mobile riesige Sterne leuchteten über den Strassen des Festgeländes.
Die Stadt Zürich wurde mit Regenbogenfahnen in der Innenstadt und auf Trams und Bussen geschmückt. Aus der ganzen Schweiz, aus Europa und aus Übersee kamen die Besucher. Das Rahmenprogramm der EuroPride dauerte 5 Wochen lang. Insgesamt standen 218 Veranstaltungen auf dem Programm. 70 Filme mit LGBT-Themen wurden gezeigt und 51 kulturelle Veranstaltungen fanden statt, gefeiert wurde an 51 Parties. Die Besucherzahlen übertrafen die Erwartungen. Viele Veranstaltungen – wie beispielsweise Pink Apple oder der Warme Mai – waren ausverkauft. Am Sportweekend kämpften mehr als 300 Athleten aus der ganzen Schweiz und Europa um Medaillen. Bei den politischen Diskussionen konnte eine ganze Bandbreite an Themen diskutiert werden, beispielsweise die Familiensituation von Lesben und Schwulen, Diversity Management bis hin zum ersten Gay and Lesbian Economic Forum in der Schweiz. An der EuroPride fand das erste internationale Tanzturnier seit den EuroGames 2000 statt. Ebenso wurde eine Website zur Geschichte von Schwulen in der Schweiz aufgeschaltet.
Im Jahr der EuroPride wurde im November der Trägerverein «Gay Pride – Christopher Street Day Zürich» einer Rundumerneuerung unterzogen. Neben der Totalrevision der Statuten, erhielt der Verein auch einen neuen Namen, nämlich «Zurich Pride Festival». Auch das vorher bekannte Doppelpräsidium endete und es wurde eine Frau an die Spitze des Vereines als Präsidentin gewählt. Das Konzept für ein Festival in Zürich basiert auf den vergangenen CSD-Veranstaltungen, kombiniert mit den Erfahrungen der EuroPride 2009.

2008: „Offside & mittendrin“

Eine Woche nach dem CSD Zürich startet in der Schweiz und Österreich die Fussball-Europameisterschaft. Die Nähe zum grössten Sportfest Europas wurde von den Organisatoren des CSD als Chance und Herausforderung gesehen. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass die Homosexualität im Fussball immer noch stark tabuisiert wurde. Als Symbol wurden zwei mit rosa Ballonen geschmückte Fussballtore durch die Stadt gezogen. Wie bereits in den Jahren zuvor, konnte die Teilnehmerzahl am Demonstrationsumzug gesteigert werden.

 

2007: „Bekenne Dich!“

Der CSD von 2007 forderte die Lesben und die Schwulen dazu auf, sich zu ihrer sexuellen Ausrichtung zu bekennen und damit die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Lebensweise zu fördern. Als Redner wurde Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) eingeladen, der mit seinem öffentlichen Bekenntnis zur Homosexualität vor seiner Wahl eine Vorbildfunktion einnahm. Zusätzlich wurde am CSD die Schliessung von Darkrooms durch die Stadt Zürich kritisiert. Als Symbol wurde mit einem schwarzen Sarg das Zürcher Nachtleben zu Grabe getragen.

 

2006: „Akzeptanz macht Schule“

Ein Motto, das in erster Linie Schulen und die Politik dazu aufforderte, Homosexualität in der Schule zu enttabuisieren, das Thema in die Lehrmittel aufzunehmen und lesBischwule Lehrkräfte voll zu akzeptieren. Aber auch Eltern wurden dazu ermutigt, der Homosexualität der Tochter oder des Sohnes wertfrei zu begegnen. Der CSD Zürich führte einige Neuerungen ein: Neben zwei politischen Reden wurde mit Patrick Frey ein Bühnenkünstler eingeladen, seine persönliche Sicht darzulegen. Die Parade war die bis dahin grösste in der Geschichte des CSD Zürich. Am Abend gab es noch eine eigene CSD- Party.

2005: „Go For yes!“

Das Motto dieses Festivals war «Go For yes!». Einen Tag vor der nationalen Abstimmung über das Partnerschaftsgesetz wurde vom CSD die Zustimmung gefordert. Auf dem Helvetitaplatz sprachen Nationalrätin Doris Leuthard (CVP) und SP- Regierungsrat Markus Notter. Am Umzug wurden ungefähr 8′000 Leute gezählt und das Fest auf dem Turbinenplatz wurde von der schwedischen Gruppe Alcazar musikalisch unterstützt.

 

2004: „Rights Now! – Lesben und Schwule weltweit“

Das Motto von 2004 lautete «Rights Now!». Erstmals fand der CSD Zürich schon Anfang Juni statt, und trotz trüben Wetters kamen Tausende an den Umzug und zum anschliessenden Fest, das neu auf dem Turbinenplatz im Kreis 5 stattfand. Auf der Hauptbühne trat die britische Sängerin Samantha Fox auf. Zum ersten Mal wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, der ab diesem Zeitpunkt zum festen Rahmenprogramm des Festival wurde. Dieser wird von der evangelisch- reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, von der römisch- katholischen Kirche im Kanton Zürich und ab 2009 auch von der christkatholischen Kirchgemeinde Zürich mitgetragen.

zhpf_mottologo_20032003: „landauf – stadtab“

Mit diesem CSD wurde darauf hingewiesen, dass es eine lesbisch- schwule Realität jenseits der Metropolen gibt. Man wollte auf Missstände in der Akzeptanz schwullebischer Lebensweisen auf dem Land hinweisen, die in der Stadt längst ausgeräumt waren.
Die Redner waren ein Kantonalparlamentarier und eine – parlamentarierin aus ländlichen Gebieten. Gast auf der Hauptbühne war Tina Charles.

zhpf_mottologo_20022002: „We are family“

Im Jahr der Familie machte auch der CSD Zürich die Familie zum Motto. Es lautete «We are family». Thematisiert wurde einerseits die Familie, in der Lesben und Schwule aufgewachsen sind, andererseits die neuen, unkonventionellen Familien, in denen sie leben. Redner auf dem Helvetiaplatz war der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Auf der Hauptbühne trat das spanische Duo Baccara auf.

zhpf_mottologo_20012001: „Work together“

Das Motto des CSD Zürich von 2001 war «work together». Es sollte damit auf die Situation von Lesben und Schwulen am Arbeitsplatz aufmerksam gemacht werden. So wurde beispielsweise auf Diskriminierungen (Mobbing oder Nichtbeförderung) hingewiesen. Bekannter Redner auf dem Helvetiaplatz war der damalige Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger. Auf der Hauptbühne hatte die Schweizer Sängerin Maja Brunner einen Auftritt.

zhpf_mottologo_20002000: „lesbisch- schwul- bi- national“

Die Situation gleichgeschlechtlicher Paare, in der eine Partnerin oder ein Partner ausländischer Nationalität ist, war im Jahr 2000 das Thema am CSD Zürich. Dabei wurde eine registrierte Partnerschaft gefordert, damit die Partnerin oder der Partner zu einer Aufenthalts-  und Arbeitsbewilligung in der Schweiz gelangen kann. Das Kulturprogramm musste in letzter Minute vom Platzspitz auf das Zeughausareal verlegt werden. Dort trat u.a. Nella Martinetti auf.

zhpf_mottologo_19991999: „30 Jahre Stonewall – gleiche Rechte jetzt!“

Der CSD Zürich feierte den dreissigsten Jahrestag der Stonewall-Krawalle. Das Motto lautete «Gleiche Rechte jetzt!». Als Redner traten auf: der ehemalige Parteipräsident der Zürcher Grünen, Martin Abele, die damalige Basler Nationalrätin Margrith von Felten und der FDP- Kantonsrat Hans-Peter Portmann.
Auf der Hauptbühne des Platzspitz moderierte Valentino, der damalige Mr. Gay, ein Kulturprogramm, bei dem u.a. Tara LaTrash und weitere Zürcher Persönlichkeiten auftraten.

1994 – 1998:

Der CSD Zürich wurde 1994 das erste Mal durchgeführt. Die Feste fanden teilweise hinter dem Landesmuseum, beim Theater Gessnerallee, auf dem Zeughausareal oder dem Turbinenplatz statt. Von dem zuerst einfachen Demonstrationszug und Festareal verwandelte sich der CSD mit den Jahren in ein Festival mit Rahmenprogramm. 1995 wurde der Verein „CSD Zürich“ gegründet.